Reisen
Aber was heißt es eigentlich zu reisen?
Im kollektiven Gedächtnis bedeutet Reisen, dem hektischen Alltag zu entfliehen. Weg von Arbeit, Stress, Terminen, Verpflichtungen. Raus aus dem Funktionieren. Rein ins Durchatmen.
Natürlich gehören auch die Gefühle dazu. Die Emotionen. Die Begegnungen. Die kleinen und großen Entdeckungen. Und all die Weisheiten, die man manchmal ganz nebenbei auf einem fremden Weg lernt.
„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“
– Johann Wolfgang von Goethe
Und ja, da ist etwas Wahres dran. Aber Reisen ist mehr als Bildung. Mehr als Ortswechsel. Mehr als Urlaub.
Aber was bedeutet Reisen für mich?
Reisen bedeutet für mich absolute Freiheit.
Morgens aufzuwachen und nichts geplant zu haben. Keine Uhr im Nacken. Keine To-do-Liste. Nur die leise Frage: Wohin heute?
Es ist dieses Gefühl, wenn die Welt plötzlich größer wird – und gleichzeitig einfacher. Wenn man nicht weiß, wohin der Tag führt, aber genau darin das Schöne liegt. Wenn man merkt, dass man nicht alles kontrollieren muss.
Reisen ist für mich Leben.
Fühlen.
Atmen.
Es ist der Moment, in dem der Wind anders riecht. In dem das Licht fremd wirkt. In dem man sich selbst in einer neuen Umgebung wiederfindet – manchmal sogar neu entdeckt.
Man lernt andere Kulturen kennen, andere Sprachen, andere Perspektiven. Aber vor allem lernt man sich selbst kennen. Wie man reagiert. Was man braucht. Woran man festhält. Und was man loslassen kann.
Ein paar meiner schönsten Reisen werde ich Euch hier nach und nach vorstellen. Mit Bildern, Geschichten, Momenten – und vielleicht auch mit den Gedanken, die zwischen den Zeilen entstanden sind.
Und ich hoffe, ihr habt ein wenig Freude daran.
Vielleicht sogar Fernweh.