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Wort am Sonntag 19.04.2026

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Was ist passiert in dieser Woche?

Eine Menge eigentlich. Und gleichzeitig besteht der Großteil meines Daseins gerade aus Warten. Noch immer.

Auf das Thema Gesundheit möchte ich gar nicht so sehr eingehen – noch nicht.

Aber meine beste Freundin hat schon einen hervorragenden Namen dafür gefunden: „Arschloch“.

Ende des Monats weiß ich dann hoffentlich, wie es weitergeht. Und was das alles für die anderen Dinge bedeutet.

Also: Fokus. Auf das, was wachsen soll.

Und da gibt es auch gute Nachrichten.

Ich habe eine Wohnung.

Dieses ganze Thema Wohnungssuche war… intensiv. Ungewohnt. Ich habe das seit vielen Jahren nicht mehr auf dem freien Markt machen müssen – außer in den USA, und da läuft vieles einfach anders.

Ich war ehrlich gesagt teilweise ziemlich geschockt: über die Preise, über das, was man dafür bekommt – und auch darüber, was von einem als Mieter alles erwartet wird. Welche Auskünfte man geben muss. Wie schnell man sich dabei irgendwie… nackt fühlt.

Aber das ist ein anderes Fass. Eins, das ich heute nicht aufmachen möchte.

Was mich selbst überrascht hat: Es ging plötzlich alles sehr schnell.

Ich hatte schon Mitte des Monats eine wirklich schöne Wohnung, hätte direkt einziehen können. Und trotzdem… irgendwas passte nicht.

Ich wusste nicht, ob es Angst war – vielleicht vor etwas, das zu perfekt wirkte – oder ob mein Bauch einfach leiser, aber klar gesprochen hat.

Ich habe auf ihn gehört. Und abgesagt.

Am Ende blieben zwei Wohnungen. Beide schön. Beide mit Vor- und Nachteilen. Preislich ähnlich.

Also habe ich das Schicksal entscheiden lassen.

Ich habe mir gesagt: Der Vermieter, der sich zuerst meldet und mir die Wohnung zusagt – dem sage ich zu.

Am selben Abend kam die Zusage.

Die Schicksals-Zusage.

Und was soll ich sagen: Ich bleibe in meiner Hood.

Ich ziehe einfach ein Haus weiter.

Mein gewohntes Umfeld bleibt. Die Menschen bleiben. Und das ist etwas, das ich sehr liebe und noch mehr zu schätzen weiß.

Am 01.07. geht’s los.

Was mich wirklich überrascht:

Ich habe diese Wohnung hier geliebt. Sie war mein Zuhause. Mein Rückzugsort.

Aber in dem Moment, in dem klar war, dass ich gehen muss… war es vorbei.

Seitdem bin ich gedanklich nur noch in der neuen Wohnung.

Ich plane. Organisiere. Überlege. Habe die ersten Lampen gekauft.

Und plötzlich wirken diese zweieinhalb Monate hier wie eine Ewigkeit.

Ich kann den Neuanfang kaum erwarten.

Es ist verrückt, wie schnell man mit Dingen abschließen kann – selbst dann, wenn sie wunderschön waren.

Und gleichzeitig bleibt das Wichtigste ja da:

Die Nähe. Die Menschen.

Und genau das möchte ich noch sagen:

Wie wichtig Menschen sind in Zeiten, in denen nicht alles rund läuft.

Menschen, die einfach da sind.

Ihr seid mein Anker.

Ohne euch würde es nicht gehen.

Danke.

 

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