Zum Inhalt springen

ICH KEHRE LANGSAM ZURÜCK

  • von

ICH KEHRE LANGSAM ZURÜCK

… und lege langsam richtig los …

Verrückt. Verrückt. Verrückt.

So oder so ähnlich könnte man mein 2018 beschreiben.

Ich glaube, ich bin so etwas wie ein Sonnenkind. Denn dieses Jahr läuft es einfach. Und ich bin unfassbar dankbar dafür.

Es begann mit meinem jährlichen Personalgespräch in der Firma.
Dann das Startnext-Projekt.
Und schließlich mein wundervoller Norwegenurlaub.

Und nun?
Nun darf ich eines meiner Ziele früher umsetzen als geplant.

Ich werde umziehen. Noch dieses Jahr.

Es wirft alles durcheinander. Es macht den Rest des Jahres stressig.
Aber es fühlt sich extrem gut an.


Leichtes Gepäck

In Norwegen wurde mir etwas sehr schnell klar:
Ich hatte viel zu viel dabei.

Vier Boxen hatte ich geplant.
Technik.
Essen und Kochutensilien.
Klamotten.
Bücher, Hygiene, Kleinkram.

Nach wenigen Tagen wusste ich: Die Hälfte hätte zu Hause bleiben können.

In Woche zwei packte ich um.
Am Ende brauchte ich im Grunde nur eine Kiste.

Und da traf es mich.

Wie viel Gepäck schleppen wir eigentlich durchs Leben?
Materiell. Emotional. Gedanklich.

Es gibt diesen Song von Silbermond – „Leichtes Gepäck“. Viele nicken bei solchen Zeilen. Aber danach zu leben ist schwer.

Sich zu trennen.
Von Dingen.
Von Erinnerungen.
Von Kleidungsstücken, in die man „irgendwann wieder reinpasst“.

„Denn eines Tages fällt dir auf,
es ist wenig, was du wirklich brauchst…“

Ich habe in den letzten Jahren schon viel aussortiert. Nicht nur Dinge. Auch Gedanken. Menschen. Erwartungen.

Aber jetzt spüre ich es noch stärker:

Ich will weniger.
Weniger Ballast.
Weniger Status.
Mehr Luft.

Ich saß oft in meiner Wohnung und fragte mich:
Brauche ich das alles?
Brauche ich diese große Wohnung? Zwei Balkone? So viel Möbel? So viel Zeug?

Nein.

Und deshalb freue ich mich unfassbar auf das neue kleine, schicke, süße Zuhause von mir und Klößchen.

Das Ziel: 50 % des Haushalts raus.
Verkaufen. Verschenken. Weg damit.

Verrückterweise ist das Ausmisten das, worauf ich mich am meisten freue.


Norwegen wirkt nach

Ursprünglich wollte ich den Umzug erst 2019 angehen.
Aber unverhofft kommt oft.

Und manchmal muss man die Feste feiern, wie sie fallen.

Norwegen arbeitet noch in mir.
Sehr sogar.

Meine Gedanken dort sind noch roh. Intensiv. Nicht sortiert.
Ich brauche Zeit für die richtigen Worte. Und nachdem mir viele von euch genau das geraten haben – nehme ich sie mir.

Aber ich habe begonnen.

Von knapp 3.000 Bildern habe ich 700 ausgewählt.
Diese 700 wollen nun auf 13 reduziert werden.
Dann folgt Bearbeitung. Design. Kalender.

Und ja – es wird.
Ende September / Anfang Oktober halte ich.

Ich habe lange überlegt, wie ich die Bildauswahl treffe.

Option 1: Vorauswahl und Voting.
Option 2: Komplett selbst entscheiden.

Ich habe mich für Variante zwei entschieden.

Risiko? Ja.
Vielleicht seht ihr Bilder, die euch besser gefallen hätten als meine Wahl.

Aber:
Die Menschen, die bei Startnext investiert haben, haben mir vertraut. Ohne zu wissen, wie der Kalender aussehen wird.

Also bekommt ihr 100 % mich.
Nicht nur meine Bilder – sondern auch meine Gedanken.

Ihr dürft gespannt sein.
Ich bin es auch.


Es wird intensiv.
Norwegen-Aufarbeitung.
Kalender.
Gebuchte Shootings.
Kundenaufträge.
Umzug.

Aber ich habe wieder Feuer.
Und das fühlt sich großartig an.

Jetzt mache ich mich zurück an die Arbeit.

Passt gut auf Euch auf.
Sandra

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x