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USA TEIL 11

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Monatsausflug August – Providence Canyon State Park.

USA – Teil 11

Providence Canyon – „Grand Canyon von Georgia“

Ein fester Vorsatz, an dem ich gerade arbeite:
Jeden Monat mindestens einen Ausflug machen. Etwas sehen. Etwas entdecken. Hier in der Gegend – oder irgendwo in den Staaten. Vielleicht irgendwann auch noch weiter.

Im August wollte ich endlich einen Ort besuchen, dessen Bilder mich schon vor Monaten begeistert hatten. Man nennt ihn hier den „Grand Canyon von Georgia“. Offiziell heißt er Providence Canyon State Park – etwa zweieinhalb Stunden südlich von mir.

Also bin ich letzten Sonntagmorgen einfach losgefahren.

Dass ich morgens los bin, sollte sich später als eine wirklich sehr gute Entscheidung herausstellen. Denn ihr macht euch kein Bild, wie fertig ich am Ende war. Natürlich liegt das ausschließlich an meiner überragenden Fitness. {Ha. Ha.}

Nein, im Ernst: Die Hitze war gnadenlos. Diese feuchte, schwere Südstaaten-Hitze, die sich an einen klammert, als hätte sie persönliche Pläne mit einem.

Ich lief Trail 1, 3 und 6.
Und ich war komplett durchgeschwitzt. Wirklich komplett.

Was für andere vermutlich ein entspannter Sonntagsspaziergang ist, fühlte sich für mich zwischenzeitlich an wie ein kleines Überlebensprojekt. Jeder Anstieg zog sich. Jeder Schritt erinnerte mich daran, dass ich vielleicht doch öfter trainieren sollte.

Aber ganz ehrlich?

Wenn man oben ankommt und in diese rot-orangenen Schluchten blickt, wenn sich die Erde plötzlich in Farben zeigt, die man hier eigentlich nicht erwartet – dann ist alles egal.

Dann ist da nur dieser Moment.
Staubige Schuhe. Herzklopfen. Und ein Blick, der sagt: Es hat sich gelohnt.

Ich fand den Park wundervoll. So wundervoll, dass ich gut und gern noch einmal zurückfahren werde. Manche Orte haben dieses „Da war ich noch nicht fertig mit dir“-Gefühl. Providence Canyon gehört definitiv dazu.

Und mein Vorsatz trägt bereits Früchte:
Der Ausflug für September ist schon gebucht. Es geht Ende August in den Süden – noch ein Stück weiter weg, etwa sieben Stunden Fahrt. Ein Ort, der mir ebenfalls wärmstens empfohlen wurde und der sich ziemlich spannend anhört.

Mehr verrate ich noch nicht.
Aber ihr dürft gespannt sein.

Manchmal braucht es gar nicht viel – nur einen freien Tag, ein bisschen Mut zum Losfahren und die Bereitschaft, sich überraschen zu lassen.

Passt gut auf euch auf.
Sandra

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