USA TEIL 15

Ein fester Vorsatz, an dem ich arbeite ist, dass ich mir vorgenommen habe, nun jeden Monat mindestens ein Ausflug zu machen um mir etwas hier in der Gegend, oder eben hier in den Staaten (vielleicht geht es auch mal weiter weg...) anzusehen. Im August wollte ich etwas sehen, wovon ich schon vor Monaten Bilder gesehen habe, die mich wirklich begeistert haben. Man sagt hier auch "Grand Canyon von Georgia" dazu. Es geht um den "Providence Canyon State Park" ca. 2.5 Stunden südlich von mir. Also bin ich letzten Sonntagmorgen einfach losgefahren, die Tatsache das ich morgens losgefahren bin, sollte sich später als gigantisch gute Idee herausstellen, denn ihr macht Euch kein Bild, wie fertig ich war. Ja das mag an meiner extrem guten Fitness liegen {ha ha} aber das Wetter hat mich mit der Hitze nicht gerade unterstützt. Ende vom Lied war, dass ich Trail 1, 3 und 6 gelaufen bin und gnadenlos am Ende war. Was für andere ein Sonntagsspaziergang ist, bescherte mir einmal komplettes Durchgeschwitzt sein. Aber hey, ist egal, oder? Wenn man dafür mit solchen Aussichten belohnt wird...





















Providence Canyon State Outdoor Recreation Area ist ein 4.06 km2 großer State Park im Stewart County im Südwesten Georgias. Der Park besteht aus dem Providence Canyon, der manchmal als Georgia's "Little Grand Canyon" bezeichnet wird. Es gilt als eines der sieben Naturwunder Georgias Der Providence Canyon ist eigentlich kein rein natürliches Merkmal - die massiven Schluchten (die tiefsten sind 150 Fuß) wurden durch Erosion aufgrund schlechter landwirtschaftlicher Praktiken im 19. Jahrhundert verursacht. Er ist auch die Heimat der sehr seltenen Pflaumenblattazale.

Diese alte Geschichte über den Ursprung der Canyons ist seit den 1940er Jahren alltäglich. Obwohl es wahrscheinlich vor 1825 einige frühe Ankünfte gab, kam der erste schwere Zustrom von Siedlern in der Grafschaft Stewart nach dem Treaty of Indian Springs (1825), durch den die Bachindianer gezwungen waren, ihr ganzes Land östlich des Chattahoochee-Flusses abzutreten. Ein Beweis für die Existenz der Schluchten ist ihre Erwähnung in einer Urkunde von James S. Lunsford an William Tatam aus dem Jahr 1836.

Der Park liegt auf marinen Sedimenten - meist lehmig oder lehmhaltig, mit kleinen Sandflächen. Lehmsandige Oberböden liegen in den meisten Bereichen des unerodierten Abschnitts über Untergründen aus sandigem Lehmboden, oder sandigem Ton. Die Schluchten sind stark mit Ton bedeckt, über den oft Wasser sickert.

Eine der kurioseren Attraktionen des Nationalparks ist ein verlassenes Gehöft mit fast einem Dutzend rostiger Autos und Lastwagen aus den 1950er Jahren. Aufgrund der Umweltschäden, die das Entfernen der Fahrzeuge verursachen würde, haben die Parkbeamten beschlossen, sie in Ruhe zu lassen.













Also ich fand den Park wundervoll und werde vielleicht nochmals vorbei fahren. Übrigens der Ausflug für September ist bereits gebucht. Es geht Ende August in den Sueden, etwas weiter weg, ca. 7 Stunden an einen wirklich spannenden Ort, der mir ebenfalls empfohlen wurde. Ihr dürft also gespannt sein...

Passt gut auf Euch auf!
Sandra

Sandra Jausch

Seit Januar 2019 auf neuen Wegen...

Was erst nur ein dreimonatiger Austausch sein sollte, entwickelte sich sehr schnell zu 2 Jahren Auslandserfahrung. Nun bin ich als bis Ende 2020 hier in Atlanta / Georgia und lasse Euch teilhaben...

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